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Tokio

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Tokyo | ©: tomoya - Fotolia

Der Ferne Osten ist für viele westliche Menschen fremdartig und faszinierend. Eine perfekte Gelegenheit, um in diese fremde Welt einzutauchen, bietet Tokio im Osten der japanischen Hauptinsel. Die Geschichte der Stadt Tokio reicht zurück bis ins Jahr 1446, als die Burg Edo am nördlichen Ufer der Bucht von Tokio errichtet wurde. Seit 1868 residiert auch der japanische Kaiser in der Hauptstadt.

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Tokio | ©: Paylessimages - Fotolia

Sehenswürdigkeiten von Tokio:

Ein Besuch in der kaiserlichen Residenz auf dem Gelände der Burg Edo gehört zum Pflichtprogramm für Tokio-Besucher. Zugänglich sind für die Besucher allerdings nur die östlichen Gärten. Wer einen Blick in den inneren Palast ergattern will, hat an zwei Tagen Gelegenheit: Am 23. Dezember, dem kaiserlichen Geburtstag und am 2. Januar zu Neujahr.

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Tokio | ©: moonrise - Fotolia

Der Tokyo Tower gilt als eines der Wahrzeichen der Stadt und wurde 1958 in Stahlfachwerkbauweise errichtet wie das Vorbild des französischen Eiffelturms. Drei Millionen Besucher werden bei diesem Bauwerk alljährlich gezählt, von dem aus insgesamt 24 Fernseh- und Radioprogramme ausgestrahlt werden. Der Turm ist ein Symbol für den Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg.

Vor allem Elektronik-Fans besuchen das Viertel Akihabara gern, gilt es doch als Herz des Elektronikhandels. Fans von Videospielen finden hier nicht nur die Sega World, sondern auch zahlreiche Second-Hand-Läden. Viele der Geschäfte haben sich spezialisiert, etwa auf elektronische Bauelemente. In den vielen Cosplay-Cafes tragen die Bedienungen Dienstmädchen-Uniformen.

Das Geldmuseum der japanischen Zentralbank im Stadtteil Nihonbashi schildert die Geschichte der japanischen Währung. Zur Sammlung gehören mehr als 160.000 Exponate. Die Besucher sehen nicht nur alte japanische Münzen aus verschiedenen Edelmetallen, sondern auch das frühe Papiergeld und Währungen, die in Kriegszeiten provisorische eingeführt wurden.

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Tokio | ©: MeeRok - Fotolia

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Tokio | ©: hideto - Fotolia

Das alte wieder herzustellen war das Leitmotiv des 1912 verstorbenen Kaisers Meji, der den Thron 1868 bestiegen hatte. Unter seiner Regentschaft wurde Edo in Tokio umbenannt und das Land auf den westlichen Standard modernisiert, Fabriken wurden ebenso errichtet wie Eisenbahnen. Der Meji-Schrein, der zu Ehren von Meji und dessen Frau Shoken errichtet wurde, gilt als nationales Heiligtum.

Sehenswert ist für die Besucher in Tokio das Rathaus, das 1981 nach einer dreijährigen Bauzeit errichtet wurde und mehr als eine Milliarde Euro kostete. Das Gebäude sieht aus wie die moderne Fassung einer gotischen Kathedrale und bildet den Mittelpunkt des Hochhausbezirks von Sinjuku.

Sumo-Ringen gilt als Nationalsport in Japan. Wer sich für die Geschichte des Sumo-Ringens interessiert, hat mit dem Sumo Museum eine perfekte Anlaufstelle. Die Besucher können die Geschichte des Sports mit farbigen Holzschnitten und Lendenschurzen der hochrangigen Ringer hautnah erleben. Die Ausstellung wechselt sechsmal pro Jahr.

Wer sich für Sport interessiert, sollte sich einen Besuch im Tokyo Dome nicht entgehen lassen. Der Sportpalast im Stadtteil Bunkyo-ku wurde für die Tokio-Giants errichtet. Neben sportlichen Veranstaltungen ist der Tokio Dome Schauplatz für Konzerte und Ausstellungen. Der Dome wurde 1988 eröffnet und bietet 55.000 Zuschauern Platz.

Der weltweit größte Markt, auf dem frischer Fisch und Meeresfrüchte angeboten werden, ist der Tokioter Tsukij-Fischmarkt. Mehr als 2.000 Tonnen Fisch werden hier pro Tag feilgeboten. Im inneren Teil des Marktes finden die Auktionen für Restaurants und Ladenbesitzer statt. Ein absolutes Highlight für die Besucher ist das Filettieren der Thunfische, die bis zu 300 Kilo wiegen können.

Museen in Tokio:

Mehr als 110.000 Kunstwerke und archäologische Funde aus Japan und dem gesamten ostasiatischen Raum präsentiert das Nationalmuseum Tokio, das älteste japanische Museum. Die Ausstellungen des Hauses gliedern sich in fünf Galerien, darunter die Asiatische Galerie, in der auch Exponate aus Südostasien gezeigt werden.

Tierfreunde müssen längst nicht mehr in die nächste Fachhandlung gehen, um das perfekte Futter für ihre vierbeinigen Freunde zu finden. Katzenfutter online bestellen geht ganz bequem beim jeweiligen Anbieter.

Das Nationalmuseum für weltliche Kunst beherbergt Kunstwerke, die vom europäischen Mittelalter bis hinein ins 20. Jahrhundert reichen. Das Haus ist das größte seiner Art in ganz Asien. Den Grundstein für das Museum legte die Kunstsammlung von Matsukata Kojiro, die während des Zweiten Weltkriegs beschlagnahmt wurde.

Den Grundstein für das Bridgestone Museum of Art hatte der Gründer des Reifenherstellers Bridgestone, Ishibashi Shorjiro gelegt. Seine Sammlung konzentrierte sich vor allem auf europäische und japanische Gemälde aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Gegründet wurde das Kunstmuseum 1952 im 2. Stock des Firmensitzes von Bridgestone in Tokio.

Hotels:

Das Park Hotel Tokio bietet in seinen 273 Zimmern eine beeindruckende Aussicht über die Stadt. Ein umfangreicher Wellness-Bereich gehört zum Angebot.

Klein, aber fein präsentiert sich das Claska, ein preisgekröntes Boutiquehotel mit seinen insgesamt 18 Zimmern.

Ein luxuriöser Wellnessbereich ist das Markenzeichen des Hotels The Peninsula Tokyo, das aus seinen 314 Zimmern faszinierende Ausblicke über die Stadt bietet.

Nachtleben und Szenetipps:

Bier, Sake und zahlreiche japanische Spezialitäten werden in der typisch japanischen Bar Izakya angeboten. Der Gast kann hier in die japanische Lebensart eintauchen.

Glücksspiel ist in Japan tabu, weshalb es im Land auch nur wenige Casinos gibt. Darunter das Tokyo Dome-Komplex in der Hauptstadt.

Freunde der Live-Musik kommen in den verschiedenen Live Houses auf ihre Kosten. Im Crocodile stehen beispielsweise regelmäßig Bands auf der Bühne.

DJs präsentieren ihr Können vor allem in den zahlreichen Clubs der Stadt, beispielsweise im Club Asia. im Stadtteil Shibuya.

Der Rock´n´Roll hat auch Tokio schon längst erobert. Die Bar Rolling Stone gilt als zwielichtiger Treffpunkt für Freunde der Rockmusik.

Freizeitparks:

Als absoluter Besuchermagnet gilt das Tokyo Disney Ressort, das am 27. April 1983 seine Pforten öffnete. Zum gesamten Komplex gehören heute neben zwei Themenparks auch vier Hotels und zwei Shopping-Malls. Sieben verschiedene Themenbereiche laden die Besucher im Tokioter Disneyland zum Amüsieren ein. Erst 2001 wurde Tokyo Disney Sea eröffnet, der 2009 rund 12 Millionen Besucher anzog.

Daten und Fakten:

Der Name Tokio bedeutet übersetzt so viel wie "östliche Hauptstadt", die Stadt ist in 23 Bezirke aufgeteilt und gilt mit mehr als neun Millionen Einwohnern als bevölkerungsreichste Stadt in Japan. Die Besucher des Landes reisen hier meist über die Flughäfen Narita oder Haneda in das Land ein und können das Land von hier aus etwa per Eisenbahn erkunden. Reisende aus Deutschland benötigen lediglich einen Reisepass, der für die gesamte Dauer des Aufenthaltes gültig ist. Nähere Informationen zum Japan Urlaub gibt es bei der japanischen Botschaft in Deutschland.




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