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San Francisco

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San Francisco | ©: cphoto - Fotolia

Seit fast 200 Jahren ist die Metropolenstadt San Francisco an der US-Westküste das Ziel der Träume und Sehnsüchte. In der zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts war es der Goldrausch in Kalifornien, der Glücksritter aus aller Herren Länder nach Kalifornien lockte, im 20. Jahrhundert war es die scheinbar grenzenlose Freiheit im Sunshine-State.

Sehenswürdigkeiten von San Francisco:

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San Francisco Golden Gate | ©: Mariusz Blach - Fotolia

Die Golden Gate Bridge am Eingang der Bucht von San Francisco ist das absolute Wahrzeichen der Stadt. Nach ihrer Fertigstellung 1937 hielt diese Brücke 27 Jahre lang den Rekord als längste Hängebrücke der Welt. Schon mehr als 50 Jahre vorher kursierten die ersten erfolglosen Pläne, die Bucht von San Francisco mit einer Brücke zu überspannen.

"The Painted Ladies" heißen die viktorianischen Gebäude an der Steiner Street. Einen perfekten Blick auf die Gebäude aus den Anfangszeiten der Stadt haben die Besucher vom Alamo Square, dem Stadtpark von San Francisco. "Painted Ladies" wurden übrigens im 19. Jahrhundert die Prostituierten wegen ihrer auffälligen Schminke genannt.

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San Francisco | ©: Andy - Fotolia

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San Francisco | ©: Mariusz Blach - Fotolia

In zahlreichen Hollywood-Filmen ist die Lombard Street der Schauplatz spektakulärer Verfolgungsjagden. Die kurvenreichste Straße der Welt ist in San Francisco eine wichtige Verkehrsachse und eine Zubringerstraße zur Golden Gate Bridge. Auf einer Länge von nur rund 145 Metern werden die 27 Prozent Gefälle des Geländes mit zehn Kurven ausgeglichen.

Aus der Skyline der Stadt sticht vor allem die 1972 fertiggestellte Transamerica Pyramid heraus. Dieser Wolkenkratzer wurde in drei Jahren fertiggestellt und beherbergt auf 48 Stockwerken, die 260 Meter hoch reichen vor allem Büros und Verkaufsräume. Zwei Jahre lang hielt die Pyramide übrigens den Rekord als höchster Wolkenkratzer westlich des Mississippi.

Das älteste Bauwerk in San Francisco ist die Mission Dolores, die am 9. Oktober 1776 von Junipero Serra gegründet wurde. Die Mission stammt noch aus der Zeit der spanischen Eroberung und ist eines der wenigen Gebäude der Stadt, welches schon mehrere Erdbeben heil überstanden hat. Alfred Hitchcock nutzte die Mission als Drehort für Vertigo.

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San Francisco, Seelöwen auf dem Pier 39 | ©: Jeff - Fotolia

Als Magnet für die alternative Gegenkultur gilt der Stadtteil Haight-Ashbury, der vor allem während der Flower-Power-Zeit mit der Hippie-Bewegung bekannt wurde. Musiker, die in diesem Viertel lebten, haben die Musikszene in den folgenden Jahrzehnten maßgeblich geprägt. Zu diesen Musikern gehörten neben Janis Joplin auch die Bands Jefferson Airplane und Grateful Dead.

Das legendäre Gefängnis Alcatraz liegt in der Bucht von San Francisco und eines der beliebtesten Ausflugsziele in den USA. Bevor das Hochsicherheitsgefängnis ab 1934 eine Flucht angeblich unmöglich machte, war die Insel von 1853 bis 1859 Standort für ein Fort. Seit 1852 steht hier übrigens auch der älteste Leuchtturm an der Westküste.

Die faszinierende Unterwasserwelt des pazifischen Ozeans können die Besucher im Aquarium of the Bay entdecken. Die Besucher marschieren durch einen gläsernen Tunnel und sind nur durch das Glas von Haien, Kraken und anderen faszinierenden Meeresbewohnern entfernt. In flachen Becken können die Besucher sogar auf Tuchfühlung mit manchen Tieren gehen.

Seit mehr als 130 Jahren sind die Cable Cars in den Hügeln von San Francisco unterwegs. Die Straßenbahnen werden auf drei verschiedenen Strecken von unterirdischen Kabeln gezogen. In zahlreichen Städten löste dieses System die von Pferden gezogenen Straßenbahnen im 19. Jahrhundert ab, bevor eine elektrische Alternative in Betrieb genommen wurde.

Direkt an der Spitze bei der Einfahrt in die Bucht von San Francisco errichteten die Spanier 1776 den militärischen Stützpunkt Presidio. Fast 500 der etwa 870 Gebäude in der Anlage gelten als historisch wertvoll. Nachdem das Militär 1994 ausgezogen ist, gilt der am längsten genutzte Militärstützpunkt der USA als Ausflugsziel.

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San Francisco, Japanischer Garten | ©: Andy - Fotolia

Museen in San Francisco:

Als Experimentierlabor für große und kleine Kinder präsentiert sich das Exploratorium im Palace of Fine Arts. Gegründet wurde es 1969 von Frank Oppenheimer.

Im Golden Gate Park präsentiert sich die Akademie der Wissenschaften mit einem Museum für Naturgeschichte, einem künstlich angelegten Regenwald und einem Planetarium.

Seit 1993 hat das Center for the Arts im Stadtteil Yerba Buena geöffnet. Hier gibt es neben einem Theater auch drei Kunstgalerien.

El Museo Mexicano hat seit 1975 seinen Schwerpunkt auf mexikanischer Kunst. Hier werden mehr als 12.000 Exponate aus Lateinamerika gezeigt.

Theater:

Als kulturelles Flaggschiff an der Westküste gilt die San Francisco Opera, die 1923 von Gaetano Merola gegründet wurde und seit 1932 an der heutigen Spielstätte betrieben wird.

Zeitgenössische und klassische Stücke stehen beim American Conservatory Theater auf dem Spielplan. Gegründet wurde das Theater 1965 ursprünglich in Pittsburgh, siedelte dann aber um.

Ursprünglich gründete Bill Graham 1965 einen Rock-Tanzpalast. Drei Jahre später zog das Haus in den Carousel Ballroom an der Market Street um hieß nun Fillmore West.

Hotels:

Seit 1928 bietet das Sir Francis Drake im Herzen von San Francisco seinen Gästen zeitlose Eleganz und Stil, auf Wunsch gibt es Wellnessanwendungen im Zimmer.

Das Grand Hyatt Hotel am Union Square ist nur einen Katzensprung von Chinatown entfernt und bietet in allen Zimmern eine phantastische Aussicht über die Innenstadt und die Bucht.

Direkt im Herzen von San Francisco befindet sich das Hotel Palomar, das mit vielen verspielten Details im Design verzaubert.

Nachtleben und Szenetipps:

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San Francisco, Gay friendly | ©: Brad Pict - Fotolia

Als klassischer amerikanischer Club präsentiert sich das Kennedys Pub. Die Besucher haben hier mehr als 200 Biersorten zur Auswahl.

Das Holy Cow gilt als einer der besten Clubs in San Francisco. Musikalisch erleben die Gäste einen Mix von 80s und aktuellen Hits.

Go-Go-Tänzerinnen sorgen für Stimmung im Glas Kat. Vor dem Tanzen können sich die Gäste mit hawaiianischen Spezialitäten stärken.

Junges Publikum trifft sich gern im Fluid. Von der Einrichtung her trifft Eleganz auf Moderne, farblich werden die Wände zur Musik angepasst.

Die Mars Bar wird auch von Einheimischen gern zum Chillout nach Feierabend aufgesucht. Neben guter Musik gibt es auch coole Cocktails und eine gute Küche.

Ausflugstipps:

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San Francisco dolores park | ©: Rafael Ramirez - Fotolia

Mit einer Fläche von 4,1 Quadratkilometern ist der Golden Gate Park in San Francisco einer der weltweit größten innerstädtischen Parks. Für die Einheimischen ist er eines der wichtigsten Naherholungsziele, für Besucher ein gern besuchtes Ausflugsziel. Der Park wurde in den 1860er Jahren geplant und in den 1870er Jahren angelegt. Mit künstlichen Wasserläufen, einem Wasserfall und Seen wurde eine naturnahe Fläche erschaffen. In dem Park befinden sich neben dem M.H. de Young Memorial Museum noch weitere Attraktionen. Beispielsweise beherbergt er einen japanischen Teegarten und die California Academy of Sciences mit ihrem Planetarium.

Daten und Fakten:

San Francisco ist mit über 800.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt im Sonnenscheinstaat Kalifornien und gilt als mittelgroße Weltstadt. Sie wurde von den Spaniern nach Franz von Assisi benannt. Besucher aus weiter Ferne erreichen San Francisco am einfachsten über den San Francisco International Airport, der etwa 13 Kilometer südlich der Stadt liegt. Darüber hinaus ist San Francisco bequem mit der Eisenbahn zu erreichen und etwa über Oakland auch an den Fernverkehr angebunden. Auch ohne Auto kommen die Besucher in San Francisco hervorragend zurecht, da die Stadt ein sehr gutes öffentliches Verkehrsnetz mit Bussen, Straßenbahnen und der U-Bahn hat.




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