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Bangkok

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Bangkok | ©: Isaxar - Fotolia

Den magischen Zauber des Fernen Ostens erleben die Besucher in Thailands Hauptstadt Bangkok. Sie erleben in der Stadt am Chao-Phraya-Strom eine pulsierende, dynamische Metropole mit einer reichen Kultur und der traditionellen asiatischen Freundlichkeit. Besonders faszinierend für die Gäste aus Europa sind die prächtigen Paläste und mehr als 400 buddhistische Tempeln innerhalb der Stadtgrenzen.

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Bangkok, War Arun | ©: MasterLu - Fotolia

Sehenswürdigkeiten von Bangkok:

Das absolute Wahrzeichen von Bangkok ist das Gebäudeensemble Großer Palast und Wat Phra Kaeo. Auf der 200.000 Quadratmeter großen Anlage befinden sich mehr als 100 Gebäude, die in verschiedenen Stilrichtungen errichtet wurden. Eine besondere Kostbarkeit befindet sich im Tempel des Smaragd-Buddha: Diese Statue wird von den Thailändern besonders verehrt.

Unmittelbar an den Grand Palace grenzt die weitläufige Tempelanlage Wat Pho. Die Attraktion für die Besucher ist eine 46 Meter lange und 15 Meter hohe, mit Blattgold verzierte Statue des liegenden Buddha. Zudem ist der Tempel die älteste öffentliche Bildungseinrichtung Thailands. Berühmt ist Wat Pho zudem für die traditionelle Thai-Massage.

Am Rand eines großen Paradeplatzes befindet sich das Stadtheiligtum von Bangkok: Lak Mueang, der den Grundstein der Stadt, der von König Rama I. gelegt wurde, beherbergen soll. Angeblich soll dieser Stein Wünsche erfüllen können. Gläubige bezahlen Tänzerinnen dafür, die ansässigen Stadtgeister gnädig für ihre Wünsche zu stimmen.

Das weltweit größte Gebäude aus Teakholz ist der Wimanmek-Palast direkt hinter dem Parlament. Der Palast ist stellenweise mit Blattgold überzogen und beherbergt auf drei Etagen 81 Räume. Die Innenausstattung besteht aus Erinnerungsstücken des Thailändischen Königshauses, die aus dem ausgehenden 19. Jahrhundert stammen.

Venedig des Ostens wurde Bangkok wegen der zahlreichen Kanäle, die sogenannten Khlongs, die sich durch die Stadt zogen, einst genannt. Diese wurden jedoch ab Mitte des 19. Jahrhunderts zu Gunsten des Straßenbaus zugeschüttet. Rund um den Fluss Caho Phraya sind allerdings einige erhalten geblieben und entführen den Besucher in das alltägliche Leben vor mehr als einem Jahrhundert.

Die Memorial-Brücke verbindet die beiden Stadtbezirke über den Fluss Chao Phraya. Nach einer Bauzeit von etwa drei Jahren wurde die Brücke am 6. April 1932 zum 150. Jahrestag der Gründung der Chakri-Dynastie eröffnet. In unmittelbarer Nähe zur Brücke befinden sich beidseits des Flusses weitere Sehenswürdigkeiten wie ein Standbild von König Phutta Yodfa Chulalok. Jeden Abend können die Besucher unter der Brücke über einen Nachtmarkt bummeln.

Eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt ist das Victory Monument, das in einem Kreisverkehr nördlich des Zentrums steht. Das Denkmal wurde 1941 errichtet, nachdem während des Zweiten Weltkrieges kurzzeitig ehemalige thailändische Gebiete aus Kambodscha wieder eingegliedert wurden. Auf Intervention Japans mussten diese Gebiete wieder zurückgegeben werden, trotzdem wurde ein großer Sieg gefeiert.

Der größte Park im Zentrum von Bangkok ist der Lumphini-Park. Der ummauerte Park ist fast 600.000 Quadratmeter groß und enthält unter anderem einen künstlichen See, der mit Ruder- und Tretbooten befahren werden kann. Frühmorgens wird im Park von den einheimischen Chinesen Thai Chi praktiziert. Im Winter ist der Park Schauplatz für öffentliche Konzerte.

Etwa 20 Hektar ist der Dusit-Zoo, Bangkoks ältester Zoo groß. Er wurde 1938 geschaffen und beherbergt in erster Linie asiatische und afrikanische Tierarten. Die Besucher erleben 300 Arten von Säugetieren, ebenso viele Reptilien und mehr als 1.000 Arten von Vögeln. zum Gelände gehört ein künstlich angelegter See, der auch mit Tretbooten befahren werden kann.

Museen in Bangkok:

Artefakte und Kunstgegenstände von der Bronzezeit bis heute werden im Nationalmuseum gezeigt. Es ist das größte seiner Art in Südostasien.

Direkt gegenüber dem Nationalmuseum liegt die Nationalgalerie. Kunstfreunde entdecken hier alte und zeitgenössische Gemälde von thailändischen Künstlern.

Das "Jim Thompsons Thai-Haus" ist ein Ensemble von mehreren Häusern. Es beherbergt die Kunstsammlung des legendären Jim Thompson, der die Seidenindustrie nach dem Zweiten Weltkrieg weltbekannt gemacht hat.

Ein Museum für zeitgenössische Kunst beheimatet das Kunst- und Kulturzentrum Bangkok. Eröffnet wurde das Haus am 29. Juli 2008.

Theater:

Das Nationaltheater, in dem vor allem Vorführungen des klassischen thailändischen Tanzes geboten werden, befindet sich auf dem Gelände eines früheren Königspalastes.

König Rama VII schenkte das königliche Theater Sala Chalermkrung seinem Volk. Zum Zeitpunkt der Eröffnung 1933 war die technische Ausstattung mit Klimaanlage und Kino bahnbrechend.

Als thailändisches Puppenspiel wird das Ramayana-Epos im Joe Louis Theatre aufgeführt. Die Stars des Ensembles sind die Stabpuppen, die in Handarbeit hergestellt wurden.

Hotels:

Mit dem weltweit besten Service und atemberaubenden Ausblicken auf den Fluss der Könige wirbt das Mandarin Oriental, das seit 135 Jahren existiert.

Anspruchsvolle Gäste, die den Charme der Kolonialzeit spüren wollen, quartieren sich gern im Shanghai Inn im Herzen von Bangkok ein.

Direkt im prestigeträchtigen State Tower können die Gäste des Lebua Hotel at State Tower residieren. Im Restaurant auf der Dachterrasse können die Besucher ein faszinierendes Panorama genießen.

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Bangkok | ©: cescassawin - Fotolia

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Bangkok Wat Arun, Temple de l'Aube | ©: Beboy - Fotolia

Nachtleben und Szenetipps:

Als beste Bar von ganz Bangkok gilt das Check Inn 99. Die Bar bietet seinen Gästen Drinks, Musik und gute Laune.

Das Panorama der Metropole genießen und gleichzeitig leckere Cocktails schlürfen können die Gäste in der Sky Bar genießen. Lange Hosen sind bei Männern Pflicht.

Cooles Design und gute Musik bietet das Long Table. Diese Skybar im 25. Stock gilt als absoluter Geheimtipp.

Unzählige Go Go Bars auf drei Stockwerken bietet das Nana Entertainment Plaza, kurz NEP genannt. Das männliche Publikum kommt aus aller Welt.

Jazzfreunde, die Bangkok erleben wollen, treffen sich auf den abendlichen Absacker in der Bamboo Bar im Oriental Hotel.

Ausflugstipps:

Nordöstlich von Bangkok liegt der Tier- und Freizeitpark Safari World, der seine Pforten 1988 öffnete. Auf einem fast einen Quadratmeter großen Areal erleben die Besucher hunderte von Tierarten, die sich in ihrer natürlichen Umgebung bewegen können. Denn die Safari World ist in mehrere Vegetationszonen aufgeteilt. Zu den Highlights gehören verschiedene Showveranstaltungen.

Daten und Fakten:

Bereits seit 1782 ist Bangkok die Hauptstadt des Königreichs Thailand und ist mit mehr als 8,2 Millionen Einwohnern die mit Abstand größte Stadt des Landes. Ungebremst strömen die Menschen in das wirtschaftliche Zentrum das Landes. Bangkok ist ein wichtiger Knotenpunkt im Straßen- und Eisenbahnnetz des Landes. Zudem verfügt die Stadt mit dem Ortsunabhängig-Airport, der 2006 fertiggestellt wurde, über einen topmodernen Flughafen. Zudem beheimatet die Stadt einen der größten Häfen des Landes. Der Innerstädtische Verkehr steht dagegen fast vor dem Kollaps. Erst seit dem Ende der 1990er Jahre wird der öffentliche Nahverkehr zunehmend von Bussen auf Bahnen verlegt. Besucher aus Deutschland brauchen für den Besuch in Bangkok nur einen gültigen Reisepass.




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